CoverSeine Wurzeln gehen zurück zur musikalischen Tradition der Yoruba. Diese afrikanische Tradition ist in den Soulballaden von Kuku noch immer deutlich hörbar. Für sein aktuelles Album "Love In A Time Of Hope & Recession" hat er Unterstützung beim Banjospieler Sticky Mulligan gefunden.

Auch wenn Kuku in Florida geboren wurde, steht der Sänger und Songschreiber fest in und zur Tradition der aus Nigeria stammenden Yoruba. Diese verbindet er mit dem Soul ebenso wie mit Reggae oder selbst Country & Western, die er schon in seinem Elternhaus kennengelernt hatte. Und so ist die Zusammenarbeit mit dem aus dem Country stammenden Banjospieler Sticky Mulligan nur eine vordergründig seltsame Paarung. Beide trafen sich erstmals Ende 2008. Unterstützt werden die beiden auf dem Album zudem von dem südafrikanischen Gitarristen Mongezi Ntaka, dem aus Senegal stammenden Bassisten Doc Samba und Chris Chard (bg).

<a href="http://kukulive.bandcamp.com/album/love-in-a-time-of-hope-recession" _mce_href="http://kukulive.bandcamp.com/album/love-in-a-time-of-hope-recession">Love In a Time of Hope & Recession by KUKU</a> Das Banjo Mulligans spielt hier nicht die Rolle des Country-Zubehörs sondern untermalt gerade die afrikansichen Wurzeln dieser Soulballaden. Und damit wird der irischstämmige Musiker zum Vertreter einer etwa von Otis Taylor propagierten Neuentdeckung dieses Instruments im Rahmen der Musik der afrikanischstämmigen Bevölkerung der USA. Kuku selbst singt in einer Traditions-Linie, die von den musikalischen Geschichtenerzählern und Bewahrern der kulturellen Traditionen ihrer Stämme in Afrika bis hin zu politisch engagierten Soulsängern wie Marvin Gaye oder Percy Mayfield reicht.

Die neun Lieder von "Love in a Time of Hope & Recession" sind schon 2009 erstmals in Frankreich auf Platte erschienen. Sie wurden jetzt im Vorfeld von Kukus angekündigtem neuen Album "Soldier of Peace" in digitaler Form bei bandcamp neu zugänglich gemacht.