CoverEine Mischung aus Northern Soul, Doo Wop und klassischem Rhythm & Blues findet sich auf der ersten EP von Clairy Browne & The Bangin’ Rackettes. Die Australierinnen haben die Scheibe mit Produzent Steve Schram eingespielt, der unter anderem schon für Public Enemy oder Christina Aguilera hinter den Reglern saß.

Nein, ich fange jetzt nicht mit der Optik der Band an. Auch wenn die für viele schon erst mal ein Grund ist, sich mit der Band und ihrer Frontfrau zu befassen. Einer der Kritiker meinte: die könnten einen Blinden zum Starren bringen.

Nein: hier finden sich fünf Songs, die auch ohne schreiende Bilder funktionieren. Und das ganz prächtig. Mit Clairy Browne & The Bangin’ Rackettes werden nicht nur Freunde des Retro-Pop ihre Freude haben sondern alle, denen solche Etiketten egal sind, die einfach nur gute und tanzbare Popmusik suchen.

Lean Lanky Daddy: Eine wunderschön groovende Nothern-Soul-Nummer ganz im Stile der 60er.
Shook Up: Jump Blues mit röhrendem Saxophon. Clairy und ihre Banging Rackettes swingen großartig.
Bats: Noch ein Ausflug in den Rhythm & Blues der 50er, diesmal mit Anklängen an Doo Woop und einem kindisch klimpernden Klavier zu der tragischen Ballade.
Champagne: Eine Popnummer, die so klingt, als währen die Beach Boys plötzlich eine Girlgroup.
Don’t Say Don’t: Girlgroup-Ska-Soul? Oder wie soll man diese tolle Nummer sonst klassifizieren?