Blues mit Rum?

catchbluesDas Upper Ohio Valley hat man als europäischer Bluesfan vielleicht nicht auf der Landkarte, wenn man nach Blues Ausschau hält. So wie auch nicht den Schwarzwald. Obwohl es sicher in beiden Ecken auch guten Blues gibt. Für den Schwarzwald – das gebe ich offen zu – kann ich nichts genaues sagen. Für das Tal des Ohio kann ich jetzt für mich The Catch Blues Band auf der Karte hinzufügen.

Diese 2006 gegründete Truppe wird manchmal von ihrem Klang her als Blues mit einem Spritzer Rum umschrieben. Was meint: Hier treffen durchaus mal Reggae-Rhythmen auf Muddy Waters. Die Band (Mike Roeder-Guitar/Vocals, Kevin Brosh-Keyboards/Vocals, Dana Burkhart-Bass/Vocals, Johnny Lemmon -Drums/Vocals) lebt ein großes Stück von der großartigen Rhythmusgruppe – aber ebenso auch von dem Leadgesang, der stellenweise etwas an Eric Clapton erinnert. 2007 erschien ihr erstes Album „It’s not right“. Derzeit wartet man auf dessen Nachfolger, der bei Electro Gilde Records erscheinen soll.

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