Schon „Drink Drank Drunk“ hatte 2013 gehörig aufhorchen lassen. Auch für die im Jahr drauf folgende Scheibe „Livin It Up“ gab‘s Kritikerlob und jetzt hat die Andy T-Nick Nixon Band (wiederum produziert von Anson Funderburgh) mit Numbers Man schon wieder ein beeindruckendes Album auf den Markt gebracht.
 

Texasblues in der Art von T-Bone Walker, Soulblues, fast klassischer Rhythm & Blues oder etwas Zydeco: stilistisch hatten sich Gitarrist Andy Talamantez und Nick Nixon noch nie wirklich festlegen lassen. Und gerade das macht Alben von ihnen so bemerkenswert. Egal of jazzige Sounds erklingen oder Akkordeons aus den Bayous von Louisiana: Nick Nixon singt mit einer Stimme, die gleichermaßen im Sonntagsgottesdienst oder die Nacht vorher in verräucherten Bluesclubs funktioniert. Und Andys Gitarre spielt ebenso zeitlos, mal etwas ruppig, dann wieder strahlend und elegant. Wenn beim Sundown Blues noch die Harp von Kim Wilson hinzu kommt, dann spätestens ist jeder echte Bluesfan begeistert.

Schön, dass diese tolle Band jetzt bei Blind Pig eine neue musikalische Heimat gefunden hat. Dieses Album ist ein Pflichtkauf! (Blind Pig)