CoverIn den Niederlanden mit ihrer lebendigen Blues-Szene gehören The Juke Joints zu den langlebigen Bands. Seit mehr als 26 Jahren existieren die selbsternannten „Mastersr of Rock Rollin‘ Blues“ nun schon. Ihr aktuelles Album „Going To Chicago!“ nahmen sich in der gleichnamigen Stadt unter anderem gemeinsam mit Ana Popovic und Eddy „The Chief“ Clearwater auf.

Wenn man heute etwas „solide“ oder gar „grundsolide“ nennt, wird das oft schon als Verriss gesehen. Dabei ist es doch eigentlich ein Kompliment: Hier versteht jemand sein Handwerk von Grunde auf und liefert Arbeit ohne Fehl und Tadel ab. Was die Leute aber dabei hören: Hier ist keine herausragende Leistung zu finden. Hier fehlt „the next big thing/song“. Und dann gehen die Leute gelangweilt weiter.

Wenn ich also jetzt sage: The Juke Joints haben mit „Going To Chicago!“ ein grundsolides Album veröffentlicht, dann meint das: Hier haben die vier Musiker eine Platte abgelegt, die von vorn bis hinten einen Blues liefern, den man völlig ohne Langeweile oder schlimmer: ohne schmerzverzogenes Gesicht anhören kann. Es sind 13 Stücke auf der Scheibe, die rockigen Blues bieten, der mehr als ein wenig an den Entstehungsort des Albums erinnern. Es macht Spaß, den vier Herren zu lauschen. Und wenn der Sound wie in „Stax Sound“ ein wenig mehr in Richtung Soul und Funk a la Memphis geht, dann gefällt mir das noch besser. Die Gastauftritte von Ana Popovic, die „Make A Stand“ mit Slide-Klängen verziert und von Eddy „The Chief“ Clearwater beim Titelsong, passen nahtlos in den Gruppensound und unterstützen die Band aufs Schönste.

Wer klassischen Blues ohne Schnörkel mag, der wird an „Going To Chicago!“ seine Freude haben. Wer die nächste Revolution im Blues oder die absolute Hitsingle sucht, muss weiter warten.

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