Wenn man gerade John Mayall rezensiert hat, muss man sich um 180 Grad drehen. Michael Katon wird ja nicht umsonst „The Booogieman from Hell“ genannt.<br />     Darum geht es hier, schnörkelloser, harter Bluesrock vom Feinsten. Hier gibt es auf die Ohren, da muss man aufpassen, dass die Seele keinen Schaden nimmt. Für zarte Gemüter muss man wohl einen Warnhinweis auf die Hülle drucken: Attention – Bluesrock from Hell! Lautstärkeregler auf und angehört! Wem so etwas gefällt, der wird es nicht bereuen. Starke Gitarrenriffs, raue Stimme und harte Rhythmen, so geht es die ganze CD.<br />   &nbsp;

 Die hier beschriebene CD „Live At Moulin Blues“ wurde schon am 03.05.2008 auf dem Moulin Blues Festival in Ospel aufgezeichnet. Schlagzeuger Johnny ‚ Bee ‚Badanjek, Bassist Sid Cox und natürlich Michael Katon mussten für diesen Killerrhythmus harte Arbeit abliefern, da es ziemlich heiß war<br />    an diesem Tag. Trotzdem kamen die Zuschauer in Scharen.

 „No More Whiskey“ möchte ich hervorheben, weil der Titel so richtig ins Blut geht,wie der Whiskey auch und nun noch dieser Entzug… Hier ein kurzer Auszug aus einem Interview mit Katon:

Q: You’re voice is really raw, kind of a whisky drinker voice…

Michael: Oh yeah, well, I used to drink a lot of whiskey (laughs). I used to smoke a lot too. Actually I liked my voice better when I smoked but I got bad asthma and this other stuff called phistoplasmosis [I’m no doctor but I hope I got it right :-)]that you catch from animals. You can’t spread it to people because you catch it off animals. I used to catch birds and stuff and when I was like 10 years old I caught it and you never get rid of it for the rest of your life. It’s in you lungs and smoking is bad for that. As a matter of fact a doctor told me several years ago that I’m not supposed to have alcohol, cigarettes, caffeine, salt or any of that shit…

Kurz zusammengefasst sagt Michael lachend, dass er für seine raue Stimme eine Menge Whiskey trinken musste und dass seine Stimme noch besser klang, als er rauchte. Da er aber an Asthma leidet riet ihm sein Arzt auf alles (Alkohol,Zigaretten, Koffein, Salz usw.) zu verzichten. Der Verzicht scheint gewirkt zu haben, denn wie man hören kann, hält er so ein Konzert locker durch.

Zum Abschluss gibt es dann als Zugabe einen Boogie aus der Hitzehölle von Ospel. Das ist ein passender Abschluss für ein sehr gutes Konzert, das man nicht nur auf CD sondern auch in voller Länge und guter Qualität bei youtube finden kann.
    

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