Frauen im Blues sind etwas Besonderes.

Welcome to the Letter from the United Kingdom!

Während dieser Brief geschrieben wird, weiß ich, dass Nathan Nörgels neueste Show im Crossroad Cafe auf radio 98eins ein „Women In Blues“ -Special ist. Im Vereinigten Königreich ist Kevin Black der DJ, der am meisten die Frauen in der Bluesmusik feiert in seinem Podcast „Black on Blues“. Dort gibt er häufig den Frauen des Blues das Rampenlicht.
 

Darren Weales 15. Brief aus dem Vereinigten Königreich

Diese Frauen waren schon seit den frühesten Tagen wichtig, man denke nur an Künstlerinnen wie Memphis Minnie und Bessie Smith. Doch ihre Bedeutung reicht bis in die direkte Gegenwart, zu der feurige Gitarristinnen wie Joanne Shaw Taylor und Chantel McGregor gehören. Frauen sind aber nicht auf Gesang oder Gitarre beschränkt. Victoria Smith ist eine weit bekannte Bassistin. Katie Bradley singt nicht nur, sondern spielt auch die Harmonica. In Detroit lebt die faszinierende Drummerin Layla Hall von P-A-U-L and the Detroit Breakdown. Ebenso faszinierend ist Donna Peters von der (oft) sehr lauten und sehr guten britischen Band Albany Down. Bei den zeitgenössischen britischen Sängerinnen zählte viele Jahre Connie Lush zu den beliebtesten. Inzwischen kommen da auch jüngere hinzu wie Laura Holland, Malaya Blue und andere.

Aber auch hinter der Bühne sind Frauen, die großartige Jobs machen: sie organisieren Festivals wie das in Colne, machen PR für und mit Künstlern (wie für Half Deaf Clatch). Man könnte auch dran denken, wer die Kostüme fertigt, an die Bookerinnen in Clubs und so weiter. So verdienen die Frauen im Blues nicht nur ein Special, sie sind etwas ganz Besonderes. Es ist eine gute Nachricht, dass darüber eine Dokumentation geplant ist (https://www.facebook.com/pages/Women-in-Blues/1533486130241267?fref=nf)

Ebenso erfreut hat mich die Tatsache, dass die Indie B-Bewegung, die nach einer neuen Identität für den Blues sucht, inzwischen schon T-Shirts für Frauen und auch für Männer im Angebot hat. So kann es weiter gehen, Indie B! Die Leute haben auch einen Wettbewerb auf Reverbnation gestartet, der am 1. Mai endet. Das sollte zumindest für Musiker von Interesse sein.

Be prosperous and enjoy your live music and all that is German! 

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