Neues von der Mailing-Front: Anyshka

Anyshka

Ich dachte, du könntest meine Lieder mögen… Ich liebe den Blues auch! Sah dich auf der Seite von Anders (Anders Osborne). Cheers Anyshka :).

Solch nette Grüße sind für mich ja immer ein Grund, mal wieder ne Künstlerseite aufzusuchen. In dem Fall geht es um eine Sängerin aus Los Angeles. Anyshka ist nun allerdings wirklich keine Bluessängerin. So jedenfalls der erste Eindruck bei Liedern wie „Here I Go Again“ oder „Waiting for The Phone“. Denn was sie da singt, sind absolut feine Rocksongs – irgendwo gespeist aus Surf, Rock der 70er, Pop der 80er und was sonst noch.

Wobei man davon ausgehen muss, dass sie sich wirklich quer durch die Musikgeschichte gehört hat und noch weiter hört. Denn sonst könnten Erlebnisse, wie sie eine Journalistin im Netz schildert nicht zustande kommen: Da wird ein Interview unversehens zu einem DJ-Set mit Beiträgen von Bowie kombiniert mit Rock Kills Kid, Led Zeppelin wird von alten Madonna-Stücken unterbrochen, dann noch Stones, ein wenig John Lee Hooker und Billy Idol gemixt mit Social Distortion und aktuelleren Sachen von Katy Perry oder den „Best of“ der Beach Boys. „Ich mag alle Arten von Musik“, meint sie – und ich nehm ihr das sofort ab bei dieser wilden Mixtur ohne Scheuklappen.

 
Denn genau das macht die beim ersten Hören so eindeutigen Rocknummern auch beim zweiten Klick noch so spannend: Die Stücke vereinen verpackt in äußerst eingängige Melodien wirklich alles, was irgendwann mal gut war in der Popmusik. Und vielleicht finden sich ja auch mal irgendwann paar Nummern, die mehr in Richtung Blues gehen. Bis dahin höre ich mir die anderen noch mal an.

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