Langweiliger Rachefeldzug

<img class=" alignleft size-full wp-image-47" alt="Buchcover" class="juimage" src="http://wasser-prawda.de/wp-content/uploads/2010/09/nemesis_spiel.jpg" style="margin-right: 5px; margin-bottom: 5px; float: left;" width="300" height="300" /> <strong>Scott McBain: Das Nemesis-Spiel</strong></p> <p>   <b>Verlag:</b> Droemer/Knaur<br />  <b>ISBN-10:</b> 3426505665<br />    <b>ISBN-13:</b> 978-3426505663<br />    <b>Originaltitel:</b>&nbsp;The Serpant and the Minotaur</p>  <!--more-->  <p>   Immer mal wieder erwische ich mich dabei, dass ich mir B&uuml;cher nach dem Autorennamen spontan mitnehme. Nachdem in den letzten Jahren die Romane von Scott McBain wie &quot;Die Geheimloge&quot; oder &quot;Der Mastercode&quot; eine solide Unterhaltung mit philosophisch oder politischem Hintergrund geboten hatten, griff ich jetzt zu McBains neuestem &quot;Thriller&quot; Das Nemesis-Spiel. Und ehrlich: Das war ein Fehlgriff. Denn der unter dem Namen McBain schreibende Anwalt hat eine der Grundregeln f&uuml;r einen Thriller nicht bedacht: Es darf keine Langeweile aufkommen. Und wenn man schon eine moralische Botschaft vermitteln will (da habe ich wirklich &uuml;berhaupt nichts dagegen), sollte man sie aber in der Handlung verpacken und nicht in langatmigen Beschreibungen oder Kommentaren plakativ vor sich hertragen.</p> <p>   Dabei bietet die Geschichte von Unternehmer Paul Reynolds, der durch einen Terroranschlag seine Familie verliert und daraufhin zu einem Rachefeldzug gegen einen Drogenbaron r&uuml;stet, jede Menge Stoff f&uuml;r spannende Unterhaltung. Und auch die mythologischen Vergleiche mit dem Labyrinth des Minotaurus sind nicht per se schlecht. Und aus der mystery-m&auml;&szlig;igen Indio-Prophezeiung h&auml;tte man eine wirklich sch&ouml;ne Geschichte machen k&ouml;nnen. Doch die Umsetzung l&auml;sst nicht nur jede Menge schriftstellerisches Handwerk vermissen. Auch scheint sein Verlag mittlerweile keine Lektoren mehr zu besch&auml;ftigen, die zweckfreie und seitenschindende Wiederholungen monieren. So sind die mehr als 600 Seiten viel zu viel f&uuml;r die erz&auml;hlte Geschichte. Lediglich wer sich &uuml;berlegt, einen Urlaub in Panama zu machen, wird sch&ouml;ne Landschaftsbeschreibungen finden. Und da der Autor lange Zeit dort gelebt hat und auch immer wieder dort lebt, kann man sich da auf die Schilderungen verlassen.</p> <p>    <iframe frameborder="0" height="240px" marginheight="0" marginwidth="0" scrolling="no" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?lt1=_blank&amp;bc1=FFFFFF&amp;IS2=1&amp;bg1=FFFFFF&amp;fc1=000000&amp;lc1=0000FF&amp;t=wasserprawdad-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;m=amazon&amp;f=ifr&amp;md=1M6ABJKN5YT3337HVA02&amp;asins=3426505665" style="float: right;" width="120px"></iframe>

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