3. Juli: Gospel-Blues und die Wirkung von Robert Johnson

Mit seinem Buch „Vom Mississippi zum Mainstream“ hat der amerikansiche Journalist und Musiker Elijah Wald eine äußerst Anregende Studie über die Geschichte des Blues und vor allem über den mythenumwobenen Robert Johnson vorgelegt. Über seine Deutungen kann man sicherlich unterschiedlicher Meinung sein. Wir werden im Crossroad Cafe auf radio 98eins am 3. Juli zwischen 20 und 22 Uhr das Buch ausführlich vorstellen. Und wir spielen Beispiele dafür, wie weiße Musiker die Lieder Johnsons in den letzten Jahren auf ihre eigene Weise interpretiert haben. Ein weiterer kleiner Schwerpunkt in der Sendung werden aktuelle Alben sein, die man dem Genre „Gospel-Blues“ zurechnen kann: Rory Block hat als vierten Teil ihrer Tribute-Serie über ihre Vorbilder und Mentoren ein Album mit der Musik von Reverend Gary Davis veröffentlicht. Der Chicagoer Gitarrist Lurrie Bell behauptet auf seinem aktuellen Album „The Devil Ain’t Got Music“. Und Charlie Parr hat sich mit „Gospel Plow“ nicht nur komplett Liedern der frühen Blues- und Folkgeschichte gewidmet sondern nimmt damit auch Abschied von rein akustischen Platten.

Folgende Interpreten und Alben haben wir außerdem im Gepäck:

  • Eddie Martin – Looking Forward Looking Back
  • Cee Cee James – Blood Red Blues
  • Cameo Blues – 10000 Hours
  • Delta Moon – Black Cat Oil
  • Andre Williams & The Sadies – Night & Day
  • Heritage Blues Orchestra – Still I Rise
  • Vernon Garrett – The Story of Vernon Garrett (Tramp)
  • Sonny Landreth – Elemental Journey

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