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Mittwoch, 06 November 2013

Nico Brina - Flight 6024

Autor Bluespfaffe, Blues Platten

Nico Brina - Flight 6024
Als schnellster Boogiespieler hat es der Schweizer 1996 ins Guinnes Buch der Recorde geschafft. Jetzt ist der Pianist Nico Brina beim deutschen Label Blue Monday gelandet und hat mit „Flight 6024“ ein Album voller Pianoblues und Boogie Woogie veröffentlicht.

Dass Musiker Loblieder auf ihre Plattenfirmen auf ihre Alben packen, ist nicht wirklich neu, wenn auch relativ selten geworden in Zeiten mangelnden Einflusses der Label auf die Karrieren der Künstler. Neu im Club ist jetzt das deutsche Label Stormy Monday Records, denen Nico Brina jetzt einen „StoMo Boogie“gewidmet hat. Und es ist auch hochverdient, hat doch dieses kleine Label für die europäische Blues- und Boogieszene in den letzten Jahren immer mehr als Heimstatt traditionellerer aber auch rockiger Bluesklänge herausgebildet.

„Flight 6024“ ist zum Glück kein reines Boogiealbum, sondern eine gelungene Mischung aus Boogies, klassischem Rhythm & Blues, Pianoblues, aus Klassikern und eigenen Kompositionen geworden. Und da passt der Opener von Doc Pomus „A Mess of Blues“ hervorragend als Motto. Brina kann dabei nicht nur als Pianist sondern auch als Sänger absolut überzeugen. Vom Boogie bekommt man hier genug zu hören. Doch auch auch purer Rock & Roll erklingt („Mean Woman Blues“) oder auch lyrischer Blues in der Nachfolge von Leroy Carr und seinen Jüngern.

Begleitet wird Brina von Schlagzeuger Tobias Schramm und Gitarrist Pete Borel. Nicht nur im Titelsong wird klar, dass das keine einfachen Begleitmusiker sind, sondern Solisten, die gleichberechtigt musikalische Ideen entwickeln und in den Song einbringen können. So kommentiert Borels Gitarre in „Confessin The Blues“ den Gesang, das Schlagzeug legt in „Beginning To Realize“ einen Groove, dem man sich nicht entziehen kann und der zunächst so gar nicht zum traditionellen Bluespiano zu passen scheint. Doch in der Mixtur wird klar, dass man Nino Brina unbedingt in den nächsten Jahren im Blick behalten muss. Und zwar nicht als Kuriosität aus dem Buch der Rekorde sondern als einen der wirklich wichtigen Pianisten und Interpreten im traditionellen Pianoblues. (Stormy Monday)

Bluespfaffe

Autor Bluespfaffe

Der Bluespfaffe heißt mit bürgerlichem Namen Raimund Nitzsche und ist Chefredakteur der "Wasser-Prawda".

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Kommentare

Recht hat er, der olle Holger. Das Konzert war Gänsehaut inclusive.

steve steve

Zuhören, mitgrooven ... auch gerade live ein Erlebnis, mit ungeheurer Spielfreude spielen die Herren auf ... die CD spiegelt dies...

Torsten Rolfs Torsten Rolfs

Jaaaa das ist eine tolle Scheibe, nur reingehört bei amazon ... aber die muss ich im Regal haben herrlich ... und ohne Bass und Gitarre,...

Torsten Rolfs Torsten Rolfs

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