• Im Gespräch mit Bill Wyman

    Im Gespräch mit Bill Wyman

    Wenn man sich mit dem früheren Stones-Bassisten Bill Wyman unterhalt, beginnt das natürlich musikalisch. Doch schon bald wird man durch und mit Bill und seinen weiteren Leidenschaften Fotografie, Geschichte und Archäologie fortgerissen....
  • Der Blues ist der Lebenssong

    Der Blues ist der Lebenssong

    Big Daddy Wilson gastierte am 18. Mai 2015 im Mühldorfer Haberkasten. Mit seiner CD „Time“ im Ohr war ich auch auf Big Daddy Wilson sehr gespannt. Big Daddy Wilson stellte sich als sehr offener Gesprächspartner heraus, der sich mit Leib...
  • Schorsch Hampel – Sog Gscheid

    Schorsch Hampel – Sog Gscheid

    Album des Monats Juni 2015 in der Wasser-Prawda

    Wieder ganz bewusst oder auch demonstrativ: Schorsch Hampel singt in der ihm am nächstliegenden Sprache, nämlich bayerisch. Und auf seiner neuen und dritten Solo-CD „Sog Gscheid“ singt er in einer Klarheit und Intensität, dass auch...
  • Rosewood

    Rosewood

    1923 war Rosewood eine blühende afrikanisch-amerikanische Gemeinde in Florida. Im Januar des Jahres behauptete eine weiße Frau namens Fannie Taylor aus dem benachbarten Sumner, dass ein schwarzer Mann sie überfallen hätte. Nach Ansicht...

Jason Vivone and the Billy Bats - Lather Rinse Repeat

Jason Vivone and the Billy Bats - Lather Rinse Repeat

Es geht los mit einem Hooker-Boogie auf der Cigar-Box-Guitar: stoisch und trocken der Groove, waidwund die Stimme von Jason Vivone. Doch wer sich jetzt auf eine ernsthafte Bluesscheibe eingerichtet hat, wird schnell eine Überraschung erleben. Denn Vivone hat einen ziemlich durchgeknallten Humor, was man an Texten wie dem zu „Baby Fat“ erkennt.

Und auch sonst geht ihm und seinen Billy Bats eine gute Show immer auch über Vielfalt und Humor. Manchmal fragt man sich bei „Lather Rinse Repeat“, ob uns die Musiker bewusst durch scheinbare Kitschattacken oder auch durch eine rumpelnde Performance foppen wollen. Und schon sind wir ihnen auf den Leim gegangen. Jason Vivone mag als Vorbilder so viele bekannte Namen wie Buddy Guy, Hubert Sumlin oder Son Seals aufzählen: In seiner Performance und seinen Songs ist er nicht nur ein wenig auch von Musikern wie Captain Beefheart und Frank Zappa beeinflusst. Sein Blues ist hier mehr Show-Musik für seine Comedy-Show als von Herzen gefühlter Weltschmerz. Und wenn er dann über die Schiffe bei der ersten Reise von Columbus oder flüssige (alkoholreiche) Diätpläne singt, dann ist das lustig bis zum Abwinken. Und unterhaltsamer als die meisten der Songs, die mit „Woke Up This Morning“ losgehen. Aber jeden Tag kann ich soviel Spaß nicht ertragen. Aber ich lese auch nicht täglich Mark Twain.

Bitte Kommentar schreiben

Sie kommentieren als Gast.

Kommentare

klar bist Du dabei!

Bluespfaffe Bluespfaffe 18. Juni, 2015 |

ICH GLAUBE FAST ICH HABE SCHON MEINEN KOMMENTAR ABGEGEBEN; DAS MIR MARC BROUSSARD RECHT GU GEFÄLLT UND ICH LIVE GERN DABEI SEIN WÜRDE

Elmar Schürmann Elmar Schürmann 17. Juni, 2015 |

Das liegt mir fern - die Qualität gerade von DLF und DS Kultur spricht für sich. Beide Sender spielen im Übrigen auch im normalen...

Bluespfaffe Bluespfaffe 03. Juni, 2015 |

So ärgerlich das ganze ist, sollte man sich hüten das System des Gebühren finanzierten Rundfunks ihn frage zu stehlen. Was nicht...

kauvieh kauvieh 31. Mai, 2015 |

Chaba Kandern (Bahnhof) ist super.

Waslowski Gaby Waslowski Gaby 21. Mai, 2015 |



Amazon

Der Computerservice Kaufeldt Inhaber Andreas Kaufeldt ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon Europe S.à r.l. und Partner des Werbeprogramms, das zur Bereitstellung eines Mediums für Websites konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.co.uk / Javari.co.uk / Amazon.de / Amazon.fr / Javari.fr / Amazon.it Werbekostenerstattung verdient werden